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Liveticker Ukraine-Krieg – Diplomat: Kein humanitärer Korridor aus Aljoschki

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Diplomat: Kein humanitärer Korridor aus AljoschkiQuelle: TASS © Alexei Konowalow
  • 24.10.2026 19:03 Uhr

    19:03 Uhr

    Beamte: Moskau und Kiew kommen Verpflichtungen in Bezug auf Aljoschki-Feuerpause nach

    Die russische Menschenrechtsbeauftragte Jana Lantratowa hat nach eigenen Angaben ein Online-Treffen mit ihrem ukrainischen Amtskollegen Dmitri Lubinetz durchgeführt.

    Im Fokus des Gesprächs stand die humanitäre Mission in der Stadt Aljoschki im Gebiet Cherson. Die Beamten informierten einander, dass die lokale Feuerpause in der Nacht zum 27. Oktober in Kraft tritt.

    Außerdem wurden die zuvor abgestimmten Einzelheiten erörtert. Lantratowa zufolge verläuft der Prozess im Einklang mit den Vereinbarungen, die beiden Seiten kommen ihren Verpflichtungen nach.

  • 18:24 Uhr

    Sikorski: "Ich hoffe, Musk wird zum Mars fliegen"

    Der US-Milliardär und Starlink-Besitzer Elon Musk mischt sich in die politischen Angelegenheiten anderer Länder ein, meint der polnische Außenminister Radosław Sikorski. Damit kommentierte der Pole Berichte über die Einschränkung des Starlink-Zugangs für die Ukraine. Seiner Ansicht nach ende die Vermischung von Politik und Wirtschaft meist schlecht. Polnische Medien zitieren Sikorski mit den Worten:

    "Ich wünsche Musk alles Gute. Er ist ein herausragender Erfinder, und ich hoffe, er wird zum Mars fliegen."

  • 17:38 Uhr

    Diplomat: Kein humanitärer Korridor aus Aljoschki

    Die Einwohner von Aljoschki im Gebiet Cherson warten immer noch darauf, dass die Vereinbarung über den humanitären Korridor in Kraft tritt, erklärt Rodion Miroschnik, ein Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums. Angesichts der Lage vor Ort sei dies aber derzeit nicht möglich.

    Nach Angaben des Diplomaten verzeichneten die örtlichen Behörden einen Mörserbeschuss am Samstagmorgen. Außerdem wurden neue Minen entdeckt, weshalb die beiden Ausfahrten aus der Stadt nach wie vor blockiert bleiben. Miroschnik betont im russischen Fernsehen:

    "Die Menschen warten also derzeit auf die Umsetzung der Vereinbarung über einen humanitären Korridor, doch bislang hat sich vor Ort noch nichts verändert."

  • 17:19 Uhr

    Donezk unter Beschuss – ein Toter

    Bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf Donezk ist ein Mann ums Leben gekommen, erklärt Bürgermeister Alexei Kulemsin. Außerdem wurde ein Fahrzeug beschädigt.

  • 17:00 Uhr

    Kultur als Opfer der Politik? Deutsch-russischer Dialog unter Druck

    Kultur verbindet, Politik spaltet: Beim 7. Adlershofer Politsalon "Brücken" im Berliner Theater Ost hat die Schließung des Russischen Hauses und der Goethe-Institute in Russland im Mittelpunkt gestanden. Der russische Kulturattaché Nikita Rajewski, der Vereinsvorsitzende Constantin Pivovarov und Theaterleiterin Kathrin Schülein warnten vor zunehmenden Feindbildern und forderten, Kunst und Kultur aus politischen Konflikten herauszuhalten. Mit Ausstellungen und russisch-deutscher Musik setzte die Veranstaltung ein Zeichen für Verständigung während dem Theater Ost selbst die Schließung droht.

    Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

  • 16:42 Uhr

    EU strebt nach Teilnahme an Ukraine-Gesprächen

    Die Europäische Union strebt eine Teilnahme an der nächsten Runde der dreiseitigen Gespräche zwischen der Ukraine, Russland und den USA an. Dies erklärt Arianna Podestà, stellvertretende Sprecherin der EU-Kommision. Euronews zitiert sie mit den Worten:

    "Wir haben stets darauf bestanden, dass die Ukraine aus der Position der Stärke heraus agieren kann, und uns immer für einen gerechten und dauerhaften Frieden für die Ukraine eingesetzt. Das tun wir bei jeder Gelegenheit."

    Podestà zufolge könnte bei einem Ukraine-Treffen eine gemeinsame Delegation der EU-Kommission und des EU-Rates anwesend sein. Persönliche Treffen zwischen europäischen und russischen Vertretern schließt sie nicht aus.

  • 16:01 Uhr

    LVR meldet mehrere Verletzte nach ukrainischen Drohnenangriffen

    Die ukrainischen Streitkräfte haben die Lugansker Volksrepublik (LVR) erneut mit unbemannten Flugzeugen angegriffen. Wie der Leiter der Region, Leonid Passetschnik, berichtet, wurden vier Zivilisten bei einer Drohnenattacke auf ein Mehrfamilienhaus verletzt. Des Weiteren schlug eine Drohne in einen Linienbus ein, wobei zwei Studenten Verletzungen erlitten. Außerdem wurde ein 19-Jähriger auf einem Elektrofahrrad getroffen.

  • 15:39 Uhr

    Mesut Özil fordert Aufhebung von Fußball-Sanktionen gegen Russland

    Der ehemalige deutsche Fußball-Nationalspieler Mesut Özil hat sich für eine Aufhebung der Sanktionen gegen Russland ausgesprochen. Der 38-Jährige äußerte sich bereits am Mittwoch am Rande eines Veteranenspiels zwischen Başakşehir FK aus Istanbul und Zenit St. Petersburg und formulierte im Zusammenhang mit Israel einen politischen Appell:

    "Ich möchte Folgendes sagen: Fußball hat immer schon Frieden gebracht. Solange wir dort nicht auf Rasse oder Religion achten, hat die Sportwelt die Menschen stets zusammengehalten. Wie bekannt ist und wie ihr wisst, hat die FIFA keine Sanktionen gegen israelische Mannschaften verhängt, aber gegen russische Mannschaften schon."

    Der frühere Profi von Schalke 04, Werder Bremen, Real Madrid und des FC Arsenal sagte weiter:

    "Hier möchte ich an, ja wie sagt man, die FIFA appellieren. Hoffentlich hören sie auf, mit zweierlei Maß zu messen, und behandeln alle gleich."

    Özil war mit Deutschland im Jahr 2014 Weltmeister geworden.

  • 14:38 Uhr

    Rettungskräfte bergen drei Leichen nach Raketenangriff auf Betrieb im russischen Gebiet Orjol

    Gouverneur Andrei Klytschkow gibt auf der Plattform MAX weitere Einzelheiten einer ukrainischen Raketenattacke auf einen Betrieb in der Stadt Orjol bekannt. Dem Politiker zufolge habe man am Samstagmorgen unter den Trümmern des Unternehmens die Leichen dreier Mitarbeiter entdeckt und geborgen. Den Angriff bezeichnet er als terroristisch, da er einem zivilen Objekt gegolten habe. Das Regime in Kiew habe Raketen eingesetzt, die in NATO-Ländern hergestellt worden seien.

    "Mein aufrichtiges Beileid an die Verwandten und Angehörigen der Getöteten. Das ganze Gebiet Orjol trauert mit Ihnen."

    Die Regierung der Region werde die Familien der Getöteten und die Verletzten unterstützen, so Klytschkow. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums des Gebiets Orjol werden acht Menschen weiterhin auf der Intensivstation behandelt.

    Die Raketenattacke hat sich am 23. Oktober ereignet.

  • 14:09 Uhr

    Satellitenverbindung von SpaceX in Ukraine wieder stabil

    Die Satellitenkommunikation von SpaceX in der Ukraine funktioniert nach Angaben aus Kiew bei Geschwindigkeiten von über 400 Kilometern pro Stunde. Der ukrainische Verteidigungsminister Jewgeni Chmara hat dies laut der örtlichen Presse bestätigt:

    "Wir messen eine Geschwindigkeit von über 400 Kilometern pro Stunde. Die Verbindung ist stabil. Dies ist ein weiteres Beispiel dafür, wie der direkte Dialog und die entschlossene Haltung des ukrainischen Präsidenten auf höchster Ebene Ergebnisse bringen."

    Die Ukraine ist für ihre Kommunikation auf dem Schlachtfeld und den Einsatz von Drohnen auf das Satellitennetzwerk Starlink von Elon Musks Raumfahrtkonzern SpaceX angewiesen. Nach der teilweisen Starlink-Abschaltung im osteuropäischen Land fordern nun mehrere US-Abgeordnete vom Tech-Milliardär Antworten bis zum 31. Oktober. 15 Politiker betonen in einem Schreiben an Musk:

    "Als börsennotiertes Unternehmen ist SpaceX rechtlich verpflichtet, Aktionäre und Öffentlichkeit über wesentliche Ereignisse zu informieren, die das Geschäftsmodell beeinträchtigen könnten."

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.