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Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Truppen bekämpfen eingekesselten Gegner im Gebiet Charkow

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Truppen bekämpfen eingekesselten Gegner im Gebiet CharkowQuelle: Sputnik © Sergei Bobyljow
  • 9.09.2026 17:20 Uhr

    17:20 Uhr

    "Muss das deutschen Steuerzahlern erklären": Wadephul fordert mehr Rüstungsaufträge von Kiew

    Deutschlands Außenminister ist unzufrieden mit dem ukrainischen Auftragsvolumen für die deutsche Rüstungsindustrie. Als stärkster Unterstützer der Ukraine habe Berlin das Recht, auf mehr Aufträge zu pochen. "Wir müssen auch etwas davon haben", forderte Johann Wadephul.

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  • 17:00 Uhr

    Gebiet Belgorod: Mehrere Menschen bei ukrainischen Angriffen verletzt

    Bei Angriffen der Ukraine auf das Gebiet Belgorod sind fünf Zivilisten und zwei Mitglieder der Selbstverteidigungskräfte verletzt worden. Dies teilte der operative Stab der Region auf der Plattform Max mit.

  • 16:45 Uhr

    Peskow: Noch kein Fahrplan für Wiederaufnahme der Friedensgespräche

    Derzeit gibt es keinen Fahrplan zur Beilegung der Ukraine-Krise, sagt Kremlsprecher Dmitri Peskow. Im Gespräch mit Journalisten betont der Beamte:

    "Wir möchten und werden keine Punkte öffentlich diskutieren, insbesondere da es derzeit keine, sagen wir, formalisierten, kohärenten Programme oder Fahrpläne gibt."

    Trotzdem äußere Russland die Hoffnung auf eine baldige Wiederaufnahme der trilateralen Verhandlungen. Es bestehe Peskow zufolge eine gemeinsame Initiative, ein bestätigter politischer Wunsch, die trilateralen Verhandlungen wieder aufzunehmen.

    So kommentiert Peskow die Aussage von US-Außenminister Marco Rubio, es könne in den kommenden Wochen ein Fahrplan für die Wiederaufnahme der Friedensverhandlungen entstehen.

  • 16:21 Uhr

    Polen kündigt Militärhilfen für Ukraine im Wert von 50 Millionen Euro an

    Polen wird der Ukraine ein weiteres Militärhilfepaket im Wert von 50 Millionen Euro bereitstellen. Dies teilte der stellvertretende polnische Verteidigungsminister Paweł Zalewski mit, berichtet die Nachrichtenagentur TASS. Seinen Angaben zufolge soll das Paket auch Mittel zur Luftverteidigung umfassen.

    Zuvor hatte der stellvertretende Sejm-Sprecher Krzysztof Bosak erklärt, dass die polnische Regierung der Ukraine im Frühjahr heimlich Abfangraketen für Patriot-Luftabwehrsysteme geliefert habe. Er betonte, dass diese Raketen teuer und schwer zu beschaffen seien. Zugleich würden sie für den Aufbau eines mehrschichtigen polnischen Luftverteidigungssystems benötigt, dessen Fertigstellung seit Jahren ausstehe.

  • 15:55 Uhr

    Kiew entsetzt: Friedensentwurf der USA "noch schlechter als zuvor"

    Washington spielt bei seinen Aktivitäten als Vermittler zwischen Russland und der Ukraine Moskau in die Hände, erklärt eine Abgeordnete der Werchowna Rada. So fordern auch die USA von der Ukraine neuerdings offiziellen Abtritt verlorener Gebiete an Russland und eine Verfassungsänderung, heißt es.

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  • 15:33 Uhr

    LVR meldet acht Verletzte an einem Tag

    Binnen der vergangenen 24 Stunden sind acht Einwohner der Lugansker Volksrepublik (LVR) wegen ukrainischer Angriffe verletzt worden, erklärt Leonid Passetschnik, der Leiter der Region.

    Ihm zufolge erlitten zwei Autofahrer Verletzungen bei dem Drohnenangriff auf Tankstellen. Bei anderen Betroffenen handelte es sich um zwei Bauarbeiter und drei Mitarbeiterinnen einer Molkerei. Eine Drohne schlug in einen Kleinbus ein – der Fahrer wurde verletzt.

    Einheiten der Flugabwehr schossen rund 60 Flugziele ab, fügt Passetschnik hinzu.

  • 15:02 Uhr

    Medien: Ukrainischer Vorrat an Patriot-Raketen fast ausgeschöpft

    Die Ukraine hat den Vorrat an Patriot-Abfangraketen fast vollständig ausgeschöpft, berichtet The Economist. Demnach hat Kiew keine kurzfristige Lösung.

    Als Ergebnis des US-Krieges gegen Iran sind die Bestände an Patriot-Munition aufgebraucht. Mittlerweile ist keiner der Partner der Ukraine bereit, die Munition aus seinen Beständen zu liefern, da deren Wiederauffüllung praktisch unmöglich ist. Die Publikation betont:

    "Es gibt einige ermutigende Entwicklungen, aber keine davon wird es der Ukraine ermöglichen, kurzfristig Hilfe zu erhalten."

  • 14:28 Uhr

    Gebiet Belgorod von ukrainischen Truppen angegriffen – drei Verletzte

    Ukrainische Truppen haben erneut das Gebiet Belgorod unter Beschuss genommen. Nach Angaben des regionalen Krisenstabs wurden dabei drei Zivilisten verletzt. Die drei Männer erhielten notwendige medizinische Hilfe.

  • 13:37 Uhr

    Russische Truppen bekämpfen eingekesselten Gegner im Gebiet Charkow

    Einheiten des russischen Truppenverbandes Nord ziehen den Ring um den eingekesselten Gegner im Gebiet Cherson immer enger, teilt das Verteidigungsministerium im täglichen Frontbericht.

    Demnach wurden ukrainische Einheiten innerhalb des Kessels nahe den Ortschaften Malaja Woltschja, Komissarowo und Busowo getroffen. Am äußeren Rand bekämpfte die russische Armee Personal und Ausrüstung des Gegners nahe den Orten Nowoalexandrowka, Prikolotnoje und Olchatowka. Es wurden zwei Durchbruchversuche in der Nähe von Slisnewo und Dolschanka vereitelt.

    Die Gesamtverluste ukrainischer Truppen beliefen sich auf 35 Soldaten. Zudem verlor Kiew ein gepanzertes Kampffahrzeug, zwei Quads und vier bodengestützte Robotersysteme.

  • 12:40 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    Die ukrainischen Streitkräfte haben 1.395 Soldaten in der Zone der Kampfhandlungen verloren, so der tägliche Frontbericht des Verteidigungsministeriums in Moskau. Russische Truppen zerstörten folgende Waffen und Ausrüstung des Gegners:

    • zwei Mannschaftstransportwagen,
    • fünf gepanzerte Kampffahrzeuge,
    • 97 Kraftfahrzeuge,
    • drei Artilleriegeschütze,
    • acht Anlagen der Elektronischen Kampfführung,
    • drei Anlagen der Elektronischen Aufklärung.

    Einheiten der Luftstreitkräfte, Raketen- und Artillerietruppen sowie Drohnenbediener trafen Montagehallen und Lager für unbemannte Flugzeuge größerer Reichweite, Objekte der Treibstoff-, Energie- und Transportinfrastruktur, die im Interesse gegnerischer Truppen betrieben wurden, Munitionslager sowie ukrainische Einheiten und ausländische Söldner in 141 Kreisen.

    Die Flugabwehr schoss acht Flugbomben, drei HIMARS-Raketen, einen Neptun-Marschflugkörper und 1.185 Drohnen ab. Die Schwarzmeerflotte zerstörte sechs unbemannte Boote.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.