Liveticker Ukraine-Krieg – Budanow: Ukraine kann den Krieg nicht mit Drohnenangriffen gewinnen

10.09.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:59 Uhr
Trump-Gesandte "schockiert" über das Verhalten ukrainischer Amtsträger

Jared Kushner und Steve Witkoff.Urheberrechtlich geschützt Steve Witkoff und Jared Kushner reisten nach Kiew, nachdem sie in Moskau Gespräche mit Russlands Präsident Wladimir Putin geführt hatten. Während eine Abgeordnete meinte, dass man sich in der Diplomatie keine Scherze mit den Amerikanern erlauben dürfe, erklärte Selenskij, man werde die überbrachten Vorschläge prüfen.
Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.21:44 Uhr
Carney: Kanada und Ukraine einigen sich auf Lieferung von Luftabwehrraketen
Kanada und die Ukraine haben sich laut dem kanadischen Premierminister Mark Carney auf die endgültigen Bedingungen für die Lieferung von Abfangraketen für Luftabwehrsysteme geeinigt. Der Wert der Lieferung beträgt 253 Millionen US-Dollar. Carney sagt bei einer Pressekonferenz mit Wladimir Selenskij im kanadischen Calgary:
"Heute haben Kanada und die Ukraine die endgültigen Bedingungen für die Lieferung dringend benötigter Abfangraketen für Luftabwehrsysteme über den US-Mechanismus JumpStart vereinbart."
21:35 Uhr
Drohnenangriffe auf russische Grenzgebiete: Zwei Menschen verletzt
Im Gebiet Belgorod wurde eine Zivilistin verletzt, als eine ukrainische FPV-Drohne ein Auto im Dorf Nikolskoje angriff. Die Frau erlitt Splitterverletzungen und wurde ins Krankenhaus gebracht. Im Gebiet Kursk wurde ein 57-jähriger Mann bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf das Dorf Iljek verletzt. Nach Angaben von Gouverneur Alexander Chinstein erlitt er multiple Splitterverletzungen. Er wurde medizinisch versorgt und soll zur weiteren Behandlung nach Kursk gebracht werden.
21:21 Uhr
Budanow: Ukraine kann den Krieg nicht mit Drohnenangriffen gewinnen
Angriffe tief im Gebiet des Gegners allein können keinen Sieg im Konflikt bringen. Das erklärte der Leiter des ukrainischen Präsidentenbüros Kirill Budanow auf der Riga-Konferenz während einer Sitzung zur Integration der Kampferfahrungen der ukrainischen Streitkräfte in die NATO-Praxis. Dies berichtet das Nachrichtenportal Delfi.Budanow stellt die ukrainische Praxis von Langstrecken-Drohnenangriffen infrage. Solche Angriffe seien nur "in Kombination mit anderen Formen klassischer Kriegführung" wirksam. Allein mit Langstreckenangriffen könne man den Krieg nicht gewinnen, so Budanow. Er verweist dabei auf das Vorgehen der USA in Iran.
21:11 Uhr
Dnjepropetrowsk: Lagerhallen nach russischem Angriff in Flammen
Nach dem Angriff russischer Streitkräfte hat sich eine riesige Rauchwolke über der Stadt ausgebreitet. Vorläufigen Angaben zufolge wurden Lagerhallen getroffen, in denen ein Großbrand ausbrach. Dies berichtet der Telegram-Kanal "Wojenny Oswedomitel".
In Dnjepropetrowsk wurde demnach auch das Ölförderwerk Oleina getroffen, das seinen Betrieb vorübergehend eingestellt hat. Zudem sollen Lagerhallen der Lebensmittelkette VARUS getroffen worden sein.
Der Rauch des Brandes ist noch in Dutzenden Kilometern Entfernung zu sehen.
20:56 Uhr
Abgeordneter: Kiew verhält sich wie "in die Enge getriebene Ratte"
Das Kiewer Regime verhält sich mit seinen Plänen für einen Sabotageakt gegen die britische Botschaft und Residenz in Moskau wie eine "in die Enge getriebene Ratte", die bereit sei, ihren eigenen "Herrn" zu beißen. Dies erklärt der Abgeordnete Michail Scheremet, Mitglied des Sicherheitsausschusses der Staatsduma, RIA Nowosti.
Zuvor hatte der FSB die Festnahme eines russischen Staatsbürgers aus dem Sicherheitspersonal der britischen Botschaft in Moskau bekannt gegeben. Der Festgenommene soll ausgesagt haben, dass die ukrainischen Behörden Sabotage- und Terroranschläge auf den britischen Botschafter sowie die Botschaft und Residenz in Moskau geplant hätten.
"Der Westen hat mit dem Kiewer Regime ein terroristisches Monster und bis an die Zähne bewaffnete fanatische Nazis herangezüchtet. Das Selenskij-Regime ist wie eine in die Enge getriebene wahnsinnige Ratte bereit, die Hand seines eigenen Herrn hinterrücks zu beißen, nur um den militärischen Konflikt in der Ukraine zu verlängern und unter dem Vorwand, Russland für alles verantwortlich zu machen, noch mehr Geld und Waffen vom Westen zu fordern."
Seiner Ansicht nach sieht das Kiewer Regime derzeit nur eine Möglichkeit, sich an der Macht zu halten: die militärische Konfrontation mit Russland um jeden Preis fortzusetzen.
"Alle Aussagen Selenskijs über ein Ende des Konflikts sind Unsinn und realitätsfern. Sie sind daran interessiert, den Krieg fortzusetzen und die Feindseligkeiten zu eskalieren, indem sie andere Länder in einen militärischen Konflikt mit Russland hineinziehen, um weiterhin wie Aasfresser vom Tod zu profitieren."
20:44 Uhr
Chmelnizki: Mehrere Explosionen nach Einschlag von Geran-4-Drohnen
In der Nacht sollen russische Geran-4-Drohnen einen Markt in der ukrainischen Stadt Chmelnizki getroffen haben. In den Lagerhallen brach nach dem Einschlag ein Großbrand aus. Während der Löscharbeiten kam es zu einer erneuten Detonation. Dies berichtet der Telegram-Kanal "Tagebuch eines Fallschirmjägers".
Nach Angaben des Kanals sollen in den Lagerhallen Militärgüter gelagert worden sein. Ein Teil der Ladung sei infolge des Angriffs explodiert, was den Brand und die wiederholten Detonationen während der Löscharbeiten erklären würde.
20:35 Uhr
Russisches Militär trifft Frachter mit Militärgütern im Hafen von Tschernomorsk
Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums haben die russischen Streitkräfte im Hafen von Tschernomorsk ein Frachtschiff getroffen, das Militärgüter zur Versorgung der ukrainischen Streitkräfte transportierte. Das Ministerium teilt außerdem mit, dass Russland am Donnerstag seine Gruppenangriffe auf ukrainische Seehäfen, Schiffe und Logistikzentren, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte genutzt würden, fortgesetzt habe.
20:29 Uhr
Medien: Brände auf Lagergeländen in Kiew und Umgebung
In Kiew und am Stadtrand sind Lagerhallen in Brand geraten. Dies berichtet der ukrainische Sender 24. Kanal. In einer Mitteilung des Senders auf Telegram heißt es:
"Ein Großbrand wütet auf einem Lagergelände im Bezirk Butschanski im Gebiet Kiew. Zudem wird über einen Brand in einem Lager im Kiewer Stadtteil Kurenjowka im Nordwesten der Stadt berichtet."
Der Sender veröffentlichte zudem Videos von den Bränden. Auch der Telegram-Kanal "Wojenny Oswedomitel" veröffentlichte Aufnahmen der Feuer. Angaben dazu, wofür die Lager genutzt wurden, liegen nicht vor.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
