
Vier Piloten sterben nach Zusammenstoß von zwei Militärflugzeugen auf Philippinen

Vier Piloten der philippinischen Luftstreitkräfte sind ums Leben gekommen, nachdem ihre beiden Flugzeuge in der Luft zusammengestoßen waren. Wie Associated Press unter Verweis auf lokale Behörden am 24. Oktober berichtete, ereignete sich der Unfall südlich der philippinischen Hauptstadt Manila.
Der Meldung zufolge führten die zwei Trainingsflugzeuge vom Typ SF-260 vom Luftstützpunkt Fernando in der Stadt Lipa in der Provinz Batangas einen Übungsflug in niedriger Höhe aus, als sie in der Luft zusammenstießen. Alle Piloten an Bord kamen dabei ums Leben, am Boden gab es keine Verletzten oder Schäden.

Eine offizielle Stellungnahme des philippinischen Militärs zum Unfall liegt bisher nicht vor. Für die Dauer der Ermittlungen setzte das Kommando der Luftstreitkräfte sämtliche Flüge der verbleibenden SF-260 aus.
Die SF-260 ist ein zweisitziges Leichtflugzeug aus italienischer Produktion, das militärisch zum Training von Piloten genutzt werden kann. Die philippinischen Luftstreitkräfte hatten mehrere Maschinen dieses Typs seit den frühen 1970er Jahren aus Italien erworben.
Die genaue Anzahl der im philippinischen Dienst verbleibenden SF-260 ist nicht bekannt. Flugzeuge dieses Typs hatten bereits in der Vergangenheit Unfälle erlitten. So verunglückte im Mai des laufenden Jahres eine SF-260 in den Bergen der Provinz Benguet im Norden des Archipels. Eine weitere Maschine stürzte im Jahr 2023 auf ein Reisfeld in der Provinz Bataan nordwestlich von Manila ab. In beiden Fällen kamen die Piloten – jeweils zwei in jedem Flugzeug – ums Leben.
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